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    ©2001-2015 - Jacqueline Jacobsen,
    Karlsruhe
 

Lebenslauf

28. Dez. 1968 um 19.30 Uhr geboren in Perleberg, West-Prignitz, Brandenburg (ehemals DDR)
31. Jan. 1975 Ausreise aus der DDR, zunächst nach Reinbek bei Hamburg,
im Juli 1975 Umzug nach Karlsruhe
1975 bis 1986 Grundschule (Schloßschule) und Gymnasium (Markgrafen-Gymnasium) in
Karlsruhe-Durlach
1986 - 1988 Oberstufe und Abitur am Käthe-Kollwitz-Gymnasium in Neustadt/Weinstraße
1988 - 1991 Studium an der Berufsakademie Karlsruhe, Abschluß als Diplom-Betriebswirtin (BA) - heute Duale Hochschule (DH) - Betriebswirtschaft (Industrie)
1991 ... brachte mich eine eigene Krankheitserfahrung auf einen neuen Weg, auf dem das Autogene Training und Meditationen ein wichtiger Anfang war.
Es ist für mich eine Grundlage: mich selbst - meinen Körper, meine Gefühle und dessen Signale besser wahrnehmen zu können.
1991 - 1995 Assistentin der Geschäftsleitung und des Vertriebs des mittelständigen Softwarehauses ISTEC GmbH in Ettlingen
1992 ... lernte ich die Klassische Homöopathie auf drei Wochenendseminaren bei Peter Raba, Murnau kennen. www.andromeda-buch.de
Peter Raba ist ein sehr erfahrener klass. Homöopath und Autor mehrerer, fantastischer Bücher aus Murnau, Bayern. Danach habe ich mich zunächst 9 Jahre intensiv autodidakt in Klassischer Homöopathie, Schüsslersalze und Bachblütentherapie weitergebildet und in dessen Anwendung wertvolle eigene Erfahrungen gesammelt.
1993 bis 2005 verheiratet (Scheidung 2005)
1994 Einweihung in den 1. Reiki-Grad
1995 und 1996 Geburt meiner beiden, wundervollen Kinder
1998 Ausbildung zur Seminarleiterin für Autogenes Training und Mentaltraining bei Marianne Markert, Öhningen am Bodensee (Tochter eines engen Mitarbeiters von Prof. J. H. Schultz, Entwickler des Autogenen Trainings)
1998 Eröffnung "Wajarri - Studio der Entspannung für Körper, Geist und Seele" mit Kursen für "Autogenes Training" und "Mentaltraining"
1999 Einweihung in den 2. und 3. Reiki-Grad und Ausbildung zum Reiki-Meister
von 1999 - 2014 ... habe ich Reiki-Ausbildungen in allen Graden (1., 2. und 3.) sowie Reiki-Meister-Ausbildungen angeboten. Heute empfehle ich von ganzem Herzen meine ehemalige Schülerin und bereits langjährige Reiki-Meisterin Angelique Schneider, Bad Schönborn.
seit April 2001 Zulassung als Heilpraktikerin und Praxiseröffnung
2001 und 2002 ... absolvierte ich eine 2-jährige theoretische und praktische Ausbildung in Klassischer Homöopathie am Institut zur Vermittlung homöopathischer Heilkunst ars curandi in Karlsruhe, die ich aufgrund meiner Vorkenntnisse auf ein Jahr verkürzen konnte.
2001 und 2002 Ausbildung in der ganzheitlichen Körpertherapie hnc human neuro cybrainetics
zur hnc-Therapeutin bei Clemens Künstner
2002 ... beschäftigte ich mich intensiv mit den Systemischen Aufstellungen nach Bert Hellinger.
2003 Teilnahme an drei Intensiv-Aufstellungswochenenden nach Bert Hellinger bei Manuela Sabine Sumser, Karlsruhe
Sep. 2003 Ausbildung in der Fußreflexzonen-Massage bei bei Ursula Schorpp, Karlsruhe (Schülerin von Hanne Marquard)
Von Mai 2003 bis Ende 2008 ... intensive Ausbildung mit sehr regelmäßigen Teilnahmen an Seminaren und Workshops
"Freie Systemische Aufstellungen" bei Olaf Jacobsen
, Karlsruhe
(
www.in-resonanz.net).
Dabei lernte ich ganz intensiv "Das Freie Aufstellen" in den Workshops und im Alltag kennen, das neue Wege im Umgang mit Aufstellungen und Alltagssituationen aufzeigt.
seit 2004 Organisation und Begleitung eigener Aufstellungsworkshops
"Freie Systemische Aufstellungen"
(nach Olaf Jacobsen)
Aug. 2005 und 2008 Teilnahme an der
"Ausbildung zur Organisatorin für Freie Systemische Aufstellungen - nach Olaf Jacobsen"
(52 Std.) bei Olaf Jacobsen, Karlsruhe.
Wiederholung im Sommer 2008
01. Jan. 2009 bis
30. Sep. 2014
Übernahme der Leitung des SeminarRaums kosmos-forum in Karlsruhe
seit Jan. 2009 ... gebe ich meine langjährigen Erfahrungen mit den Freien Aufstellungen in Workshops, im Alltag und durch meine eigene persönliche Entwicklung in der
"Ausbildung zum Organisaator/zur Organisatorin für Freie Systemische Aufstellungen (nach Olaf Jacobsen)"

sowie in weiterführenden Seminaren zu den Freien Systemischen Aufstellungen, wie z.B.
'Trauma-Heilung mit den Freien Systemischen Aufstellungen' und in dem Vortrag 'Kinder empathisch und beHERZt begleiten' für Eltern, Lehrer, Erzieher und nach dem Inneren Kind Suchende über meine Erfahrungen mit den Freien Aufstellungen in der Beziehung zu Kindern weiter.

Die wertvollsten und intensivsten Erfahrungen machte und mache ich immer noch durch meine eigene, persönliche Entwicklung, wobei mich "
Das Freie Aufstellen" und die dahinter stehenden Sichtweisen weiterhin auch im Alltag begleiten. Mehr dazu hier: über mich
seit 2. Juni 2012 ... glücklich verheiratet mit Olaf Jacobsen
2014 Veröffentlichung des Buches "Der lebendige Spiegel im Menschen - In Resonanz lernen - lösen - leben - lieben"
Autoren: Jacqueline und Olaf Jacobsen
im Olaf Jacobsen Verlag
Leseprobe
Okt. 2014 Eröffnung der NeuroSonanz - Empathie-Schule, Karlsruhe gemeinsam mit Olaf Jacobsen
April 2015 Ausbildung zur Trainerin für Functional Myofascial Training (Faszientraining) bei Berengar Buschmann und Dennis Krämer von TymGym (www.transformyourmovements.de)
Mai / Juni 2015 Ausbildung in Viszerale Osteopathie bei Marc de Coster in Klagenfurt
 
Künstlerische Ausbildung
1992 - 2005 intensive Erfahrungen als Chorsängerin und Solistin, zunächst als Altistin und ab 2003 als Sopranistin in zwei Chören:
1992 - 1995 Spiritualchor Karlsruhe eV.
1997 - 1999 Temporal Mühlheim (Baden)
1999 - 2005 Spiritualchor Karlsruhe eV.
2001 bis 2006 Klavierunterricht
bei Philipp Martin, Landau und Olaf Jacobsen, Karlsruhe
Jan. 2003 bis Ende 2008 Gesangsunterricht
bei Gesangslehrern und -lehrerinnen, die auf unterschiedliche Weise unterrichten:
u.a. Olaf Jacobsen, Iris Braig-Unertl (Dozentin der Musikhochschule Karlsruhe) und Claudia Kienzler (Sängerin am Nationaltheater Mannheim).
seit 2005 ... Solokonzerte
mit Begleitung am Klavier u.a. durch
Winfried Grünewald
und
Engagements
(Hochzeiten, Beerdigungen, Gottesdienste, Konzerte ...)
Aug. 2006 Teilnahme an der
9. Lotte-Lehmann-Woche
in Perleberg

9-tägiger Sommerkurs für Gesang und Musiktheater mit den Schwerpunkten:
- Italienische Opern- und Konzertarien von W.A. Mozart
- Schumann-Lieder
- Szenische Arbeit und Interpretationen
- Chor- und Ensemblearbeit
- Sprachcoaching
- Bewegungstraining
www. Lotte-Lehmann-Woche.de
Feb. 2008 Fortbildung ganzheitliche Stimmbildung:
Einführungsseminar
"Atemtypen in der Stimme"
bei Romeo Alavi Kia
Apr. 2008 Fortgeschrittenenkurs:
"Integratives Stimmtraining"
bei Romeo Alavi Kia
(Autor von "Sonne, Mond und Stimme" und "Stimme - Spiegel meines Selbst")
www.alavikia.net
Sep. 2008 zwei Konzertabende: Mozart, Schumann, Monteverdi u.a.
Klavier: Winfried Grünewald
Dez. 2008 Solistin beim Adventskonzert des Kirchenchores in Stutensee-Spöck
Nov. 2010 Musikalische Vesper "Lieder, die das Leben schrieb" in der katholischen Kirche St. Marien - St. Vicelin, Neumünster
mit Werken von W.A. Mozart, J.S. Bach, F. Mendelsohn-Bartholdy, G. Fauré, G. Caccini u.a.
mit Begleitung an Klavier und Orgel von Maike Zimmermann
6. Nov. 2011 Solistin beim
Oratorium: "Die letzten Dinge" von Louis Spohr
in der Kathol. Kirche St. Georg, Stutensee-Spöck
Mitwirkende: Projektchor des Kathol. Kirchenchors Spöck/Friedrichstal, Kammerorchester Weiherfeld e.V., Orgel und Solisten
Leitung: Winfried Grünewald
31. Juli 2015 Solistin beim
Serenadenkonzert am Lammsaal
des Blasorchesters des Musikvereins Neureut e.V.

 

Über mich

Seit Jan. 2003 kenne ich nun Aufstellungen - erst das Familienstellen nach Bert Hellinger, bei dem mir aber immer etwas gefehlt hat - nämlich die Eigenverantwortung und die Selbstbestimmung als aufstellende Person.
3 Monate später lernte ich das Freie Aufstellen bei Olaf Jacobsen kennen und war sofort begeistert. Seitdem habe ich die Sichtweisen des Freien Aufstellen in meinen Alltag integriert, durchlaufe immer wieder Lösungsprozesse, so dass ich mich seit 2003 mehr und mehr innerlich befreit habe, im Außen harmonische Beziehungen erfahre und mit Konfliktsituationen konstruktiv und liebevoll mit mir und anderen umgehen kann.

Seit 2004 biete ich selbst 'Freie Systemische Aufstellungen' in günstigen Workshops an und seit Jan. 2009 auch die Ausbildung zum/zur Organisator/in für 'Freie Systemische Aufstellungen'. Dabei mache ich immer wieder faszinierende Erfahrungen mit meinen Teilnehmer/innen. Seit 2012 biete ich viele Workshops "Freie Systemische Aufstellungen" und die "Ausbildung zum Organisator für Freie Systemische Aufstellungen" gemeinsam mit Olaf Jacobsen an.

Begonnen hat mein Weg - wie bei vielen Menschen - in der Krise mit einer Krankheit, die mich umdenken ließ. Ich startete - Dank meiner lieben Mutti - mit Autogenem Training, dem folgten Reiki-Ausbildungen,
10 Jahre Homöopathie (zunächst autodidakt mit wunderbaren Einführungswochenenden bei Peter Raba, Murnau - später von 2001 - 2002 eine 2-jährige Homöopathieausbildung, abgekürzt auf ein Jahr aufgrund meiner Erfahrungen,
seit 2001 bin ich Heilpraktikerin
2001 lernte ich auch hnc - human neuro cybrainetics - eine ganzheitliche Körpertherapie kennen und war über die Wirkungen an meinem eigenen Körper total begeistert, so dass ich selbst die Ausbildung machte und heute zu 80 % in meiner Praxis anwende.
2001 habe ich ebenfalls eine Ausbildung in Fußreflexzonen-Massage gemacht und auch deren Wirkung sehr schätzen gelernt.
Dann begab ich mich auf die Suche nach geeigneten Methoden seelische Probleme anzugehen, denn ich habe in meiner Praxis festgestellt, dass seelisch bedingte Krankheiten oder Probleme auch nur auf dieser Ebene gelöst werden können. Ich lernte Focusing, NLP, Gesprächstherapie etc. kennen, doch mein Gefühl sagte zu keiner dieser Methoden 'ja'. So wartete ich ...
2003 kamen dann die 'Aufstellungen' zu mir und als ich das 'Freie Aufstellen' und seine Sichtweisen bei Olaf Jacobsen kennen lernte, wusste ich sofort: Das ist es!
Seitdem lernte ich zunächst ich im Klavier- und Gesangsunterricht und in zahlreichen Workshops und Seminaren bei Olaf Jacobsen bis Ende 2008 die Resonanzgefühle zu erforschen und für meine Probleme lösend zu nutzen, sprich: Das Freie Aufstellen und die Sichtweisen im Alltag anzuwenden hat mich persönlich sehr bereichert und positiv verändert und ist zu meinem Leben geworden.

Durch das Freie Aufstellen
kann man erfahren, wie sehr wir alle verbunden sind. In Aufstellerkreisen wird diese Verbindung 'repräsentierende Wahrnehmung' oder 'morphogenetisches Feld' genannt. Wir sind immer - auch im Alltag - über eine sogenannte Gefühlstelepathie miteinander verbunden.
In Aufstellungen schlüpfen fremde Personen in die ihnen zugeteilten Rollen und haben dann Gefühle und Impulse, die den Eigenschaften der realen Personen sehr, sehr stark ähneln können. Manchmal werden Sätze in den Rollen gesprochen, die exakt den Worten der realen Person entsprechen.
Und dieses natürliche Phänomen entsteht nicht nur in den Aufstellungen, sondern ist überall im Alltag zu finden.

Hierzu ein Beispiel:
Ich fuhr mit dem Fahrrad durch Karlsruhe zu einer Verabredung mit einer mir fremden Frau, die meinen Seminarraum mieten wollte. Ich hatte das Gefühl, dass es ein unangenehmes Gespräch werden würde und das es Ärger geben könnte. Ich wunderte mich ein wenig über meine Gefühle und beschloss für mich, meine Gefühle im direkten Kontakt mit dieser Frau gut zu beobachten. Als wir dann im Café saßen, fing sie gleich an, dass es ihr sehr unangenehm wäre, mir mitzuteilen, dass sie den Raum erst einen Monat später mieten möchte. Sie fragte mich, ob es o.k. wäre oder ob es für mich nun blöd sei.
Ich sah sofort: Die unangenehmen Gefühle auf der Hinfahrt waren eine Wahrnehmung ihrer Sorgen und unangenehme Gefühle gewesen - 'mein' unangenehmes Gefühl war sofort verschwunden und wir hatten ein wunderbares Gespräch.

Besonders wichtig ist mir hier an dieser Stelle zu erwähnen, dass wir gerade in engen Beziehung: Partnerschaften, Eltern-Kind, Lehrer-Schüler, Chef-Angestellte/r, usw. in solche Resonanz-Gefühle 'rutschen' - vorallem, wenn wir 'untergeordnet' sind oder uns unterordnen oder wenn wir etwas verändern oder jemandem helfen wollen.
So konnte ich mit meinen beiden Kindern (geb. 1995,1996) viele solche Erfahrungen machen.

Kinder sind spontan und frei und drücken alles, was in ihnen ist spontan und frei aus - also auch diese Resonanz-Gefühle, die sie von ihren Eltern in sich fühlen. So zeigte mir z.B. ihr Trotz und Widerstand, dass ICH gerade nicht loslassen konnte. Oder: Die Verschlossenheit meines einen Kindes zeigte mir, dass ICH selbst gerade meine Gefühle nicht zeigen konnte.
Ich denke, gerade in den Zeiten dieser schrecklichen Amokläufe an den Schulen, ist es an der Zeit, den wirklichen Ursachen auf den Grund zu gehen und sie zu lösen. Dabei können die Eltern ganz viel tun! In vielen Beratungen begegnet mir eine unglaubliche Hilflosigkeit der Eltern. Ich selbst weiß aber aus Erfahrung, dass uns Eltern alle Möglichkeiten offen stehen, unseren Kindern zu helfen. Aber nicht dadurch, dass wir das Kind in die Therapie geben, sondern indem wir uns unseren eigenen Gefühlen stellen und das ist nicht immer angenehm, geschweige denn leicht. Doch konfrontieren wir uns als Eltern mit dem, was uns Angst macht, was wir nicht wollen, was wir ausschließen möchten, haben wir beste Chancen auf eine positive Veränderung.
Ich spreche da aus meiner eigenen Erfahrung, denn ich hatte mich mit meinem Sohn oft sehr hilflos gefühlt. Lehrer und Verwandte drängten mich, das Kind endlich in Therapie zu geben. Doch ich wusste immer: Es liegt an mir - ICH muss meine aus dem Elternhaus mitgebrachten Dynamiken lösen - ICH muss lernen und/oder lösen!! Intensive Unterstützung fand ich dabei vor allem durch Aufstellungen und durch die Sichtweisen des Freien Aufstellens - aber auch beim Direktor der Realschule Neureut Herr Wanner (heute a.D.), dem als einziger bewusst war, dass Änderungen bei den Eltern (sprich: bei mir) erfolgen müssen und eine Therapie des Kindes zu nichts führt, wenn die Eltern sich nicht ändern. Ich bin damals tief berührt aus dem Gespräch gegangen - habe mich noch nie so verstanden gefühlt. Mein Dank gilt auch den geduldigen Lehrern meines Sohnes, die fast ein Jahr auf die Besserungen haben warten müssen und diese Zeit mit mir zusammen überbrückt und sicherlich einige Nerven dabei gelassen haben. Vielen Dank auch an die diversen Therapeuten, die mit meiner Arbeit an mir (nicht am Kind) zu mir standen: Dr. Thomas Bonath (Arzt in Karlsruhe), Dr. Pfisterer (Kinderarzt in Karlsruhe), Herr Reichenbach (Frühförderzentrum in Landau) und Herr Reinecke (Psychosozialer Dienst Karlsruhe). Und natürlich geht mein Dank auch an den Vater der Kinder und geschiedener Mann, der mich über Jahre finanziell unterstützt hat und mir somit die Zeit ermöglichte, mich intensiv mit mir selbst zugunsten unserer Kinder (und auch zu meinen Gunsten) auseinander zu setzen.
Ende des Schuljahres 2007/2008 durfte ich die Freude und die Komplimente des Herrn Direktors Wanner und der Klassenlehrerinnen meines Sohnes in Empfang nehmen, da mein Sohn das ganze Schuljahr nicht mehr aufgefallen war und nun zu sozialer Kompetenz fähig ist.
Aus meinen vielen intensiven Erfahrungen habe ich nun einen Vortrag zusammen gestellt:
"Kinder beHERZt führen", der für Eltern, ErzieherInnen und LehrerInnen, für alle die, die mit Kindern zu tun haben und für alle, die sich mit ihrer eigenen Kindheit auseinandersetzen wollen, interessant sein kann. Siehe unter: Veranstaltungen oder Therapie für Kinder.

Auch hier ein Beispiel:
Mir wurde als Kind auf eine sehr strenge Weise Grenzen gesetzt. Den Schmerz, den ich durch das Grenzen setzen und durch die Strenge erfahren hatte, durfte ich nicht leben und musste ihn unterdrücken, sonst hätte ich noch mehr Strafen bekommen. Heute ist mir klar, dass ich bzw. mein Gehirn das 'Grenzen setzen' mit 'Schmerz' und mit 'Gefühlsunterdrückung' kombiniert hatte.
Die Folge war: Ich habe meinen Kindern keine Grenzen setzen können, weil ich nicht wollte, dass sie ihre Gefühle unterdrücken müssen und weil ich auch mit dem natürlichen Verlustschmerz, der beim Grenzen setzen entsteht, nicht umgehen konnte. (Außerdem spiegelten mir meine Kinder mit ihrem heftigen Verlustschmerz meinen eigenen, gut verdrängten Verlustschmerz, den ich lange nicht sehen wollte.)
Als ich mich entschieden hatte, dem Schmerz meiner Kinder bei einem Verzicht (bei meinem Grenzen setzen) verständnisvoll zu begegnen (Konfrontation mit dem, vor dem ICH Angst hatte), stand ich plötzlich vor meinen eigenen Schmerzen, die ich damals als Kind nie hatte ausdrücken dürfen. In vielen tränenreichen Prozessen habe ich diese Gefühle wieder in den Fluss gebracht und die Blockade gelöst, so dass ich heute ganz liebevoll Grenzen setzen kann und die Enttäuschung meiner Kinder bei einer Grenzsetzung durch mich liebevoll begleiten kann, ohne die Grenzen wieder aufzuheben. Das Interessante aber ist, dass die Verlustschmerzen meiner Kinder nun nicht mehr so heftig sind. Sie können viel leichter loslassen - nicht immer, aber immer öfter ;-)

Und es gibt die andere Variante:
Ich fühle im Kontakt mit einer anderen Person für mich problematische Gefühle: z.B. Ausschluss. Durch Nachfragen, ob mich die andere Person ausschließt, konnte ich feststellen, dass sie mich gar nicht ausschließt, sondern ganz offen zu mir ist.
Warum dann das Ausschlussgefühl in mir? fragte ich mich
Ich habe es projiziert, weil ich selbst in mir ein ungelöstes Thema mit Ausschluss hatte:
Der Schmerz über einen Ausschluss, den ich in der Kindheit erfahren hatte, war noch nicht verarbeitet worden - sprich: geweint worden - in Fluss gebracht worden. Die Situation in der Gegenwart gab mir dann die Gelegenheit, mir diese verkapselten Gefühle anzuschauen, sie zu befreien, durch Tränen, Sätze etc. auszudrücken und somit mich für zukünftige Kontakte von meinen Projektionen/Problemen zu diesem Thema zu befreien.

So fühle ich mich bewusster und auch eigenverantwortlicher und sobald ich mich unwohl fühle, beginne ich zu beobachten:
Woher kommt das Gefühl? Ist es meines oder nur eine Wahrnehmung der Person, mit der ich in Kontakt bzw. in Resonanz bin? Wenn ich aus dem Kontakt gehe, bleibt das Gefühl? (Wenn ja, dann ist es mein Problem.) Mit dieser Haltung erlebe ich spannende Situationen, die mir immer wieder die Resonanz - das All-eins-sein aller Menschen und Situationen zeigen.

Und ich möchte mit den integrierenden Worten von Olaf Jacobsen schließen:

... alles ist in Resonanz

... jedes Element hat den Wunsch nach Gleichgewicht

... und auch das gehört dazu.

 

 

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