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Lebenslauf
Hobbys:
28. Dez. 1968,
19.30 Uhr
31. Jan. 1975
1975 bis 1986
1986 - 1988
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Singen (Alt und
Sopran), Klavier spielen und Sport
geboren in Perleberg, Brandenburg (ehemals DDR)
Ausreise aus der DDR, zunächst nach Reinbek bei
Hamburg, im Juli 1975 Umzug nach Karlsruhe
Grundschule (Schloßschule) und Gymnasium
(Markgrafen-Gymnasium) in Karlsruhe-Durlach
Oberstufe und Abitur am Käthe-Kollwitz-Gymnasium
in Neustadt/Weinstraße
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Juli 2011
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| 1988 - 1991 |
Betriebswirtschafts-Studium
der Berufsakademie Karlsruhe, Abschluß als Diplom-Betriebswirtin
(BA)
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| 1991 - 1995 |
Assistentin der
Geschäftsleitung und des Vertriebs des mittelständigen Softwarehauses
ISTEC GbmH in Ettlingen
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| 1991 |
... brachte mich
eine eigene Krankheitserfahrung auf einen neuen Weg, auf dem das Autogene
Training und Meditationen ein wichtiger
Anfang war.
Es ist für mich eine Grundlage: mich selbst - meinen Körper,
meine Gefühle und dessen Signale spüren zu können.
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| 1992 |
... lernte ich die Klassische
Homöopathie auf drei Wochenendseminaren bei Peter Raba
kennen.
Peter Raba ist ein sehr erfahrener klass. Homöopath und Autor
mehrerer Bücher aus Murnau, Bayern. Danach habe ich mich zunächst
9 Jahre intensiv autodidakt in Klassischer Homöopathie, Schüsslersalze
und Bachblütentherapie weitergebildet und wertvolle eigene Erfahrungen
gesammelt.
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| 1993 bis 2005 |
verheiratet
(Scheidung 2005)
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| 1994
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Einweihung
in den 1. Reiki-Grad
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| 14.
Feb. 1995 |
Geburt
von Maximilan
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| 20.
Aug. 1996 |
Geburt
von Svenja
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| 1998
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Ausbildung
zur Seminarleiterin für
Autogenes Training und Mentaltraining
bei Marianne Markert, Öhningen am Bodensee (Tochter eines engen
Mitarbeiters von Prof. J. H. Schultz, Entwickler des Autogenen Trainings)
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1998
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Eröffnung
"Wajarri - Studio der Entspannung
für Körper, Geist und Seele"
mit Kursen für "Autogenes Training" und "Mentaltraining"
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| 1999 |
Einweihung
in den 2. und 3. Reiki-Grad und Ausbildung zum Reiki-Meister
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| seit 1999 ... |
... biete ich Reiki-Ausbildungen in allen Graden (1., 2. und 3.) sowie Reiki-Meister-Ausbildungen
an
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| seit
April 2001 ... |
Zulassung
als Heilpraktikerin und Praxiseröffnung
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| 2001
und 2002 |
...
absolvierte ich eine 2-jährige theoretische und praktische Ausbildung in Klassischer Homöopathie
am Institut zur Vermittlung homöopathischer Heilkunst ars curandi
in Karlsruhe, die ich aufgrund meiner Vorkenntnisse auf 1 Jahr verkürzen
konnte...
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| 2001
bis 2002 |
Ausbildung
in hnc human neuro cybrainetics
zur hnc-Therapeutin
bei Clemens Künstner
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| 2002 |
...
beschäftigte ich mich intensiv mit den Systemischen Aufstellungen nach Bert Hellinger
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| 2003 |
Teilnahme
an drei Intensiv-Aufstellungswochenenden nach Bert Hellinger bei Manuela
Sabine Sumser, Karlsruhe
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| Sep.
2003 |
Ausbildung
in der Fußreflexzonen-Massage nach Hanne Marquard bei Ursula Schorpp, Karlsruhe
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| Mai 2003 bis Ende 2008 |
intensive Ausbildung mit sehr regelmäßigen Teilnahmen
an Seminaren und Workshops
"Freie Systemische Aufstellungen" bei Olaf Jacobsen,
Karlsruhe
(www.in-resonanz.net).
Dabei lernte ich ganz intensiv "Das Freie Aufstellen" in den Workshops
und im Alltag kennen, das neue Wege im Umgang mit Aufstellungen und
Alltagssituationen aufzeigt.
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| seit
2004 ... |
Organisation
und Begleitung eigener Aufstellungsworkshops "Freie Systemische
Aufstellungen"
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| Aug.
2005 |
Teilnahme
an der
"Ausbildung zur Organisatorin für Freie Systemische Aufstellungen
- nach Olaf Jacobsen"
(52 Std.) bei Olaf Jacobsen, Karlsruhe. Wiederholung im Sommer 2008
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| 01. Jan. 2009 |
Übernahme der Leitung
des SeminarRaums kosmos-forum
Klauprechtstr. 5 im Hinterhaus, 76137 Karlsruhe, www.kosmos-forum.de
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| seit Jan. 2009 |
gebe ich meine langjährigen Erfahrungen mit Aufstellungen
in Workshops und im Alltag und durch meine eigene persönliche
Entwicklung in der
"Ausbildung
zum Organisaator/zur Organisatorin für Freie Systemische Aufstellungen
(nach Olaf Jacobsen)"
sowie in weiterführenden Seminaren zu den Freien Systemischen
Aufstellungen, wie z.B. 'Trauma-Heilung
mit den Freien Systemischen
Aufstellungen' sowie einen Vortrag 'Kinder
beherzt führen' für Eltern, Lehrer, Erzieher und
nach dem Inneren Kind Suchende über meine Erfahrungen mit den
Freien Aufstellungen in der Beziehung zu Kindern weiter.
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Die wertvollsten und intensivsten
Erfahrungen machte und mache ich immer noch durch meine eigene, persönliche
Entwicklung, wobei mich "Das Freie
Aufstellen" und die dahinter stehenden
Sichtweisen weiterhin auch im Alltag begleiten. Mehr dazu hier: über
mich
Künstlerische Ausbildung
| 1992 - 2005 |
intensive Erfahrungen
als Chorsängerin und Solistin,
zunächst als Altistin und ab 2003 als Sopranistin
in zwei Chören:
1992 - 1995 Spiritualchor Karlsruhe eV.
1997 - 1999 Temporal Mühlheim (Baden)
1999 - 2005 Spiritualchor Karlsruhe eV.
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| seit
2001 ... |
Klavierunterricht
bei Philipp Martin und Olaf Jacobsen
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seit 2003 ...
seit 2005 ...
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Gesangsunterricht
bei Gesangslehrern und -lehrerinnen, die auf unterschiedliche Weise
unterrichten:
u.a. Olaf Jacobsen, Iris Braig-Unertl (Dozentin an der Musikhochschule
Karlsruhe) und Claudia Kienzler (Sängerin am Nationaltheater
Mannheim).
Solokonzerte
mit Begleitung am Klavier u.a. durch Winfried
Grünewald
und
Engagements
(Hochzeiten, Beerdigungen, Gottesdienste ...)
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| Aug.
2006 |
Teilnahme
an der
9. Lotte-Lehmann-Woche in Perleberg
9-tägiger Sommerkurs für Gesang und Musiktheater mit den
Schwerpunkten:
- Italienische Opern- und Konzertarien von W.A. Mozart
- Schumann-Lieder
- Szenische Arbeit und Interpretationen
- Chor- und Ensemblearbeit
- Sprachcoaching
- Bewegungstraining
www.
Lotte-Lehmann-Woche.de
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Feb. 2008
Apr. 2008
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Fortbildung
ganzheitliche Stimmbildung:
Einführungsseminar
"Atemtypen in der Stimme"
bei Romeo Alavi Kia
(Autor von "Sonne, Mond und Stimme" und "Stimme -
Spiegel meines Selbst")
Fortgeschrittenenkurs:
"Integratives Stimmtraining"
bei Romeo Alavi Kia
www.alavikia.net
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| Sep. 2008 |
zwei Konzertabende:
Mozart, Schumann, Monteverdi u.a.
Klavier: Winfried Grünewald
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| Dez. 2008 |
Solistin beim Adventskonzert
des Kirchenchores in Stutensee-Spöck
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| Nov. 2010 |
Musikalische
Vesper "Lieder, die das Leben schrieb" in der katholischen
Kirche St. Marien - St. Vicelin, Neumünster
mit Werken von W.A. Mozart, J.S. Bach, F. Mendelsohn-Bartholdy, G.
Fauré, G. Caccini u.a.
mit Begleitung an Klavier und Orgel von Maike Zimmermann
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| 6. Nov. 2011 |
Solistin beim
Oratorium: "Die letzten Dinge"
von Louis Spohr
in der Kathol. Kirche St. Georg, Stutensee-Spöck
Mitwirkende: Projektchor des Kathol. Kirchenchors Spöck/Friedrichstal,
Kammerorchester Weiherfeld e.V., Orgel und Solisten
Leitung: Winfried Grünewald |
Über
mich
Seit Jan. 2003 kenne ich nun Aufstellungen
- erst das Familienstellen nach Bert Hellinger, bei dem mir aber immer
etwas gefehlt hat - nämlich die Eigenverantwortung und die Selbstbestimmung
als aufstellende Person.
3 Monate später lernte ich das Freie Aufstellen bei Olaf Jacobsen
kennen und war sofort begeistert. Seitdem habe ich die Sichtweisen des
Freien Aufstellen in meinen Alltag integriert, durchlaufe immer wieder
Lösungsprozesse, so dass ich mich seit 2003 mehr und mehr innerlich
befreit habe, im Außen harmonische Beziehungen erfahre und mit Konfliktsituationen
konstruktiv und liebevoll mit mir und anderen umgehen kann.
Seit 2004 biete ich selbst 'Freie Systemische Aufstellungen' in günstigen
Workshops an und seit Jan. 2009 auch die Ausbildung zum/zur Organisator/in
für 'Freie Systemische Aufstellungen'. Dabei mache ich immer wieder
faszinierende Erfahrungen mit meinen Teilnehmer/innen. Seit 2012 biete
ich viele Workshops "Freie Systemische Aufstellungen" und die
"Ausbildung zum Organisator für Freie Systemische Aufstellungen"
gemeinsam mit Olaf Jacobsen an.
Begonnen hat mein Weg - wie bei vielen Menschen - in der Krise mit einer
Krankheit, die mich umdenken ließ. Ich startete - Dank meiner lieben
Mutti - mit Autogenem Training, dem folgten Reiki-Ausbildungen,
10 Jahre Homöopathie (zunächst autodidakt mit wunderbaren Einführungswochenenden
bei Peter Raba, Murnau - später von 2001 - 2002 eine 2-jährige
Homöopathieausbildung, abgekürzt auf ein Jahr aufgrund meiner
Erfahrungen,
seit 2001 bin ich Heilpraktikerin
2001 lernte ich auch hnc - human neuro cybrainetics - eine ganzheitliche
Körpertherapie kennen und war über die Wirkungen an meinem eigenen
Körper total begeistert, so dass ich selbst die Ausbildung machte
und heute zu 80 % in meiner Praxis anwende.
2001 habe ich ebenfalls eine Ausbildung in Fußreflexzonen-Massage
gemacht und auch deren Wirkung sehr schätzen gelernt.
Dann begab ich mich auf die Suche nach geeigneten Methoden seelische Probleme
anzugehen, denn ich habe in meiner Praxis festgestellt, dass seelisch
bedingte Krankheiten oder Probleme auch nur auf dieser Ebene gelöst
werden können. Ich lernte Focusing, NLP, Gesprächstherapie etc.
kennen, doch mein Gefühl sagte zu keiner dieser Methoden 'ja'. So
wartete ich ...
2003 kamen dann die 'Aufstellungen' zu mir und als ich das 'Freie Aufstellen'
und seine Sichtweisen bei Olaf Jacobsen kennen lernte, wusste ich sofort:
Das ist es!
Seitdem lernte ich zunächst ich im Klavier- und Gesangsunterricht
und in zahlreichen Workshops und Seminaren bei Olaf Jacobsen bis Ende
2008 die Resonanzgefühle zu erforschen und für meine Probleme
lösend zu nutzen, sprich: Das Freie Aufstellen und die Sichtweisen
im Alltag anzuwenden hat mich persönlich sehr bereichert und positiv
verändert und ist zu meinem Leben geworden.
Durch das Freie Aufstellen
kann man erfahren, wie sehr wir alle verbunden sind. In Aufstellerkreisen
wird diese Verbindung 'repräsentierende Wahrnehmung' oder 'morphogenetisches
Feld' genannt. Wir sind immer - auch im Alltag - über eine sogenannte
Gefühlstelepathie miteinander verbunden.
In Aufstellungen schlüpfen fremde Personen in die ihnen zugeteilten
Rollen und haben dann Gefühle und Impulse, die den Eigenschaften
der realen Personen sehr, sehr stark ähneln können. Manchmal
werden Sätze in den Rollen gesprochen, die exakt den Worten der realen
Person entsprechen.
Und dieses natürliche Phänomen entsteht nicht nur in den Aufstellungen,
sondern ist überall im Alltag zu finden.
Hierzu ein Beispiel:
Ich fuhr mit dem Fahrrad durch Karlsruhe zu einer Verabredung mit einer
mir fremden Frau, die meinen Seminarraum mieten wollte. Ich hatte das
Gefühl, dass es ein unangenehmes Gespräch werden würde
und das es Ärger geben könnte. Ich wunderte mich ein wenig über
meine Gefühle und beschloss für mich, meine Gefühle im
direkten Kontakt mit dieser Frau gut zu beobachten. Als wir dann im Café
saßen, fing sie gleich an, dass es ihr sehr unangenehm wäre,
mir mitzuteilen, dass sie den Raum erst einen Monat später mieten
möchte. Sie fragte mich, ob es o.k. wäre oder ob es für
mich nun blöd sei.
Ich sah sofort: Die unangenehmen Gefühle auf der Hinfahrt waren eine
Wahrnehmung ihrer Sorgen und unangenehme Gefühle gewesen - 'mein'
unangenehmes Gefühl war sofort verschwunden und wir hatten ein wunderbares
Gespräch.
Besonders wichtig ist mir hier an dieser Stelle zu erwähnen, dass
wir gerade in engen Beziehung: Partnerschaften, Eltern-Kind, Lehrer-Schüler,
Chef-Angestellte/r, usw. in solche Resonanz-Gefühle 'rutschen' -
vorallem, wenn wir 'untergeordnet' sind oder uns unterordnen oder wenn
wir etwas verändern oder jemandem helfen wollen.
So konnte ich mit meinen beiden Kindern (geb. 1995,1996) viele solche
Erfahrungen machen.
Kinder sind spontan und frei und drücken alles, was in ihnen ist
spontan und frei aus - also auch diese Resonanz-Gefühle, die sie
von ihren Eltern in sich fühlen. So zeigte mir z.B. ihr Trotz und
Widerstand, dass ICH gerade nicht loslassen konnte. Oder: Die Verschlossenheit
meines einen Kindes zeigte mir, dass ICH selbst gerade meine Gefühle
nicht zeigen konnte.
Ich denke, gerade in den Zeiten dieser
schrecklichen Amokläufe an den Schulen, ist es an der Zeit, den wirklichen
Ursachen auf den Grund zu gehen und sie zu lösen. Dabei können
die Eltern ganz viel tun! In vielen Beratungen begegnet mir eine
unglaubliche Hilflosigkeit der Eltern. Ich selbst weiß aber aus
Erfahrung, dass uns Eltern alle Möglichkeiten offen stehen, unseren
Kindern zu helfen. Aber nicht dadurch, dass wir das Kind in die Therapie
geben, sondern indem wir uns unseren eigenen Gefühlen stellen und
das ist nicht immer angenehm, geschweige denn leicht. Doch konfrontieren
wir uns als Eltern mit dem, was uns Angst macht, was wir nicht wollen,
was wir ausschließen möchten, haben wir beste Chancen auf eine
positive Veränderung.
Ich spreche da aus meiner eigenen Erfahrung, denn ich hatte mich mit meinem
Sohn oft sehr hilflos gefühlt. Lehrer und Verwandte drängten
mich, das Kind endlich in Therapie zu geben. Doch ich wusste immer: Es
liegt an mir - ICH muss meine aus dem Elternhaus mitgebrachten Dynamiken
lösen - ICH muss lernen und/oder lösen!! Intensive Unterstützung
fand ich dabei vor allem durch Aufstellungen und durch die Sichtweisen
des Freien Aufstellens - aber auch beim Direktor der Realschule Neureut
Herr Wanner (heute a.D.), dem als einziger bewusst war, dass Änderungen
bei den Eltern (sprich: bei mir) erfolgen müssen und eine Therapie
des Kindes zu nichts führt, wenn die Eltern sich nicht ändern.
Ich bin damals tief berührt aus dem Gespräch gegangen - habe
mich noch nie so verstanden gefühlt. Mein Dank gilt auch den geduldigen
Lehrern meines Sohnes, die fast ein Jahr auf die Besserungen haben warten
müssen und diese Zeit mit mir zusammen überbrückt und sicherlich
einige Nerven dabei gelassen haben. Vielen Dank auch an die diversen Therapeuten,
die mit meiner Arbeit an mir (nicht am Kind) zu mir standen: Dr. Thomas
Bonath (Arzt in Karlsruhe), Dr. Pfisterer (Kinderarzt in Karlsruhe), Herr
Reichenbach (Frühförderzentrum in Landau) und Herr Reinecke
(Psychosozialer Dienst Karlsruhe). Und natürlich geht mein Dank auch
an den Vater der Kinder und geschiedener Mann, der mich über Jahre
finanziell unterstützt hat und mir somit die Zeit ermöglichte,
mich intensiv mit mir selbst zugunsten unserer Kinder (und auch zu meinen
Gunsten) auseinander zu setzen.
Ende des Schuljahres 2007/2008 durfte ich die Freude und die Komplimente
des Herrn Direktors Wanner und der Klassenlehrerinnen meines Sohnes in
Empfang nehmen, da mein Sohn das ganze Schuljahr nicht mehr aufgefallen
war und nun zu sozialer Kompetenz fähig ist.
Aus meinen vielen intensiven Erfahrungen
habe ich nun einen Vortrag zusammen gestellt:
"Kinder beHERZt führen",
der für Eltern, ErzieherInnen und LehrerInnen, für alle die,
die mit Kindern zu tun haben und für alle, die sich mit ihrer eigenen
Kindheit auseinandersetzen wollen, interessant sein kann. Siehe
unter: Veranstaltungen
oder Therapie für Kinder.
Auch hier ein Beispiel:
Mir wurde als Kind auf eine sehr strenge Weise Grenzen gesetzt. Den Schmerz,
den ich durch das Grenzen setzen und durch die Strenge erfahren hatte,
durfte ich nicht leben und musste ihn unterdrücken, sonst hätte
ich noch mehr Strafen bekommen. Heute ist mir klar, dass ich bzw. mein
Gehirn das 'Grenzen setzen' mit 'Schmerz' und mit 'Gefühlsunterdrückung'
kombiniert hatte.
Die Folge war: Ich habe meinen Kindern keine Grenzen setzen können,
weil ich nicht wollte, dass sie ihre Gefühle unterdrücken müssen
und weil ich auch mit dem natürlichen Verlustschmerz, der beim Grenzen
setzen entsteht, nicht umgehen konnte. (Außerdem spiegelten mir
meine Kinder mit ihrem heftigen Verlustschmerz meinen eigenen, gut verdrängten
Verlustschmerz, den ich lange nicht sehen wollte.)
Als ich mich entschieden hatte, dem Schmerz meiner Kinder bei einem Verzicht
(bei meinem Grenzen setzen) verständnisvoll zu begegnen (Konfrontation
mit dem, vor dem ICH Angst hatte), stand ich plötzlich vor meinen
eigenen Schmerzen, die ich damals als Kind nie hatte ausdrücken dürfen.
In vielen tränenreichen Prozessen habe ich diese Gefühle wieder
in den Fluss gebracht und die Blockade gelöst, so dass ich heute
ganz liebevoll Grenzen setzen kann und die Enttäuschung meiner Kinder
bei einer Grenzsetzung durch mich liebevoll begleiten kann, ohne die Grenzen
wieder aufzuheben. Das Interessante aber ist, dass die Verlustschmerzen
meiner Kinder nun nicht mehr so heftig sind. Sie können viel leichter
loslassen - nicht immer, aber immer öfter ;-)
Und es gibt die andere Variante:
Ich fühle im Kontakt mit einer anderen Person für mich problematische
Gefühle: z.B. Ausschluss. Durch Nachfragen, ob mich die andere Person
ausschließt, konnte ich feststellen, dass sie mich gar nicht ausschließt,
sondern ganz offen zu mir ist.
Warum dann das Ausschlussgefühl in mir? fragte ich mich
Ich habe es projiziert, weil ich selbst in mir ein ungelöstes Thema
mit Ausschluss hatte:
Der Schmerz über einen Ausschluss, den ich in der Kindheit erfahren
hatte, war noch nicht verarbeitet worden - sprich: geweint worden - in
Fluss gebracht worden. Die Situation in der Gegenwart gab mir dann die
Gelegenheit, mir diese verkapselten Gefühle anzuschauen, sie zu befreien,
durch Tränen, Sätze etc. auszudrücken und somit mich für
zukünftige Kontakte von meinen Projektionen/Problemen zu diesem Thema
zu befreien.
So fühle ich mich bewusster und auch eigenverantwortlicher und sobald
ich mich unwohl fühle, beginne ich zu beobachten:
Woher kommt das Gefühl? Ist es meines oder nur eine Wahrnehmung der
Person, mit der ich in Kontakt bzw. in Resonanz bin? Wenn ich aus dem
Kontakt gehe, bleibt das Gefühl? (Wenn ja, dann ist es mein Problem.)
Mit dieser Haltung erlebe ich spannende Situationen, die mir immer wieder
die Resonanz - das All-eins-sein aller Menschen und Situationen zeigen.
Und ich möchte mit den integrierenden Worten
von Olaf Jacobsen schließen:
... alles ist in Resonanz
... jedes Element
hat den Wunsch nach Gleichgewicht
... und auch das gehört
dazu.
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