AKTUELLES

Gefühle im Alltag Wissenswertes

 

 

  • ©2008 - Jacqueline Schwindt Karlsruhe
 

Urlaub

Montags ist immer ein freier Tag für mich. Ich werde deshalb, Anrufe und Mails frühestens dienstags bearbeiten.

Ich habe Urlaub / bin außer Haus von

Freitag, 27. Januar 2012 bis einschl. Montag, 30. Januar 2012

Mittwoch, 22. Februar 2012 bis einschl. Montag, 27. Februar 2012
(Der Aufstellungsabend am 23.2. findet wahrscheinlich statt - Näheres bald hier.)

Freitag, 2. März 2012 bis einschl. Montag, 5. März 2012
Freitag, 23. März 2012 bis einschl. Montag, 26. März 2012

Freitag, 30. März 2012 bis einschl. Montag, 16. April 2012

Sie können mir gerne auf dem Anrufbeantworter eine Nachricht hinterlassen
oder mir eine Email schreiben.
(Manchmal ist es mir auch möglich Emails abzurufen.)

 

Wissenswertes

Die germanische Neue Medizin - ein Dokumentarfilm
http://www.youtube.com/watch?v=Salt1qvKxHc
Eine neue Denkweise in der Medizin - es lohnt sich - auch wenn es 4 Stunden geht. Ein Film, der schockt und Hoffnung macht.

 

Umweltbundesamt: Bispheno A
(ausführlicher Bericht hier: http://www.umweltdaten.de/publikationen/fpdf-l/3782.pdf)
Bisphenol A ist in vielen Produkten unseres täglichen Lebens. Der größte Teil des produzierten Bisphenol A wird zu stabilen Kunststoffen verarbeitet (Polykarbonat und Epoxidharzen). Unter bestimmten Bedingungen kann sich die Chemikalie aus gebrauchsgegenständen lösen - wie aus der Beschichtung von Dosen - und über die Nahrung oder über die Haut - wie bei Thermopapier - in den menschlichen Körper gelangen.
Hier kann die Substanz wie das weibliche Sexualhormon Östrogen wirken.
Bisphenol A gelangt auch in den Wasserkreislauf und somit in den Körper von Wasserorganismen. Messungen der letzten Jahre wiesen Bisphenol A in vielen Gewässern nach. Der Stoff stammt im Wesentlichen aus den Kläranlagen der Unternehmen, die Bisphenol A produzieren und verarbeiten.
Besteht ein Risiko für Mensch und Umwelt? Sind darum gesetzliche Maßnahmen zum Schutz vor Bisphenol A notwendig?
Zahlreiche Studien belegen, dass Bisphenol A in das Hormonsystem von Säugern und Gewässerorganismen eingreift. Es gibt Untersuchungen, die der Chemikalie bereits bei niedrigen Konzentrationen negative Effekte auf die Sexualität sowie einen Zusammenhang mit dem Auftreten von Diabetes und Herz-Kreislauferkrankungen nachweisen. Zudem gibt es Hinweise darauf, dass der Stoff die Entwicklung geistiger Fähigkeiten und des Verhaltens beeinträchtigen kann und Aggressivität fördert und Lernen hemmt. Die wissenschaftlichen Ergebnisse, die bis heute vorliegen, sind jedoch nicht ohne Widersprüche. Viele Studien
werden von Wissenschaftlern kontrovers diskutiert.
Dänemark und Frankreich zum Beispiel haben vorsorglich weitergehende Maßnahmen für bestimmte Produkte erlassen. Kanada hat inzwischen aus Vorsorgegründen Bisphenol A-haltige Babyflaschen verboten. Auch aus der fachlichen Sicht des UBA ergibt sich ein ausreichendes Besorgnispotenzial. Zahlreiche wissenschaftliche Befunde ergeben insgesamt ein konsistentes Bild, so dass trotz der Unsicherheiten und Wissenslücken bei der Risikobewertung und der Expositionshöhe Handlungsbedarf besteht. Das UBA spricht sich darum dafür aus, vorsorgend tätig zu werden und die Verwendung einiger Produkte, die Bisphenol A enthalten, zu beschränken.



Das Pharma-Kartell - Wie Patienten betrogen werden
Insider erheben Vorwürfe gegen eine Milliardenindustrie.

Unter: http://frontal21.zdf.de/ZDFde/inhalt/0/0,1872,7488768,00.html?dr=1
findet ihr folgenden Text vom ZDF zur Sendung Frontal21 am 9.12.2008

von Christian Esser und Astrid Randerath

Pharmaunternehmen können in Deutschland nach Einschätzung verschiedener Experten fast ungestört ihre Profitinteressen verfolgen. Das geht zu Lasten der Patienten, wenn dabei Nebenwirkungen verschwiegen, Selbsthilfegruppen instrumentalisiert oder Politiker, Ärzte und Heilberufe mit Gefälligkeiten umworben werden. Christian Esser und Astrid Randerath decken in der Frontal21-Dokumentation "Das Pharma-Kartell" auf, wie dieses System funktioniert.

Uwe Dolata ist Korruptionsexperte der Kriminalpolizei, ermittelt immer wieder gegen verschiedene Pharmafirmen. "Sehr perfide" nennt er die Methoden der Pharmaindustrie. "Sie geht vor mit einem Netzwerk der Korruption, das sie über Deutschland ausgeworfen hat", sagt Dolata. Politik, Verwaltungen, niedergelassene Ärzte und Krankenkassen seien vom Einfluss der Pharmalobby durchdrungen. "Sie nimmt Einfluss direkt oder indirekt, sie begeht Sponsoring, sie füttert an." Auch Forschungsberichte und Universitäten würden beeinflusst.

Wichtigstes Ziel ist dabei offenbar immer, Medikamente gewinnbringend zu verkaufen. Auch fragwürdige Mittel werden nach Ansicht von Kritikern in den Markt gedrückt, eine Gefährdung der Patienten in Kauf genommen. "Der auch in der Öffentlichkeit immer noch vorherrschende Irrglaube, ein Arzneimittel, was zugelassen ist, ist sicher, ist eindeutig nicht richtig", sagt Professor Wolf-Dieter Ludwig, Vorsitzender der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft.

Insider berichtet
Das bestätigt auch ein Pharma-Insider, der für Frontal21 erstmals vor die Kamera geht. John Virapen ist ein ehemaliger Geschäftsführer des Pharmariesen Lilly in Schweden. "Sie verkaufen Ihnen gefährliche Medikamente, um Geld zu machen", sagt er. "Falls sie denken, dass die Pharmaindustrie Medikamente auf den Markt bringt, um Ihnen zu helfen, vergessen Sie es." Die Unternehmen streiten dies dagegen ab. Der Pharmariese Lilly etwa betont, das für das Unternehmen, "die Qualität seiner Produkte und Sicherheit der Patienten an erster Stelle stehen."

Auch Monika Kranz fühlte sich wahrscheinlich sicher, als sie das Antidepressivum "Zoloft" der Firma Pfizer einnahm. Sie litt jedoch unter Nebenwirkungen, zwei Wochen nach Beginn der Therapie nahm sich die fast 50-Jährige das Leben. "Meine Frau könnte heute noch am Leben sein, wenn Pfizer rechtzeitig informiert hätte über die Risiken des Medikaments", glaubt ihr Mann Lothar Schröder. Antidepressiva vom Wirktyp wie "Zoloft" - so genannte Wiederaufnahmehemmer (SSRI) - können eine erhöhte Selbstmordneigung auslösen. Warnungen waren in den USA bereits seit langem bekannt, als Monika Kranz das Mittel einnahm. Im deutschen Beipackzettel wurde im April 2005 jedoch noch nicht davor gewarnt.

"Selbsthilfegruppen instrumentalisiert"

Den guten Ruf ihrer Produkte lässt sich die Pharmaindustrie einiges kosten: 40 Prozent der Einnahmen fließen ins Marketing, erklärt der Pharmakologe und Korruptionsexperte Peter Schönhöfer. Nur zehn Prozent werden dagegen in die Produktentwicklung und Forschung investiert. "Das heißt, es geht viel mehr in Werbung, Information, in Unterstützung von Menschen, die die Produkte fördern, als in die Entwicklung neuer Produkte", sagt Schönhöfer.
Pharmaexperte Peter Schönhöfer. Quelle: ZDF

Peter Schönhöfer kritisiert manche Selbsthilfegruppen.
Auch Selbsthilfegruppen werden nach Angaben des Korruptionsexperten für Marketingzwecke instrumentalisiert. Mitte der 80er Jahre habe die Pharmaindustrie die Patientenorganisationen als Marketingagenten entdeckt. "Wenn sie finanziert werden, geben sie den Finanzierern zurück, dass sie für deren Produkte werben", sagt Schönhöfer. "Nicht alle, aber viele Selbsthilfegruppen sind nicht besser, als der verlängerte Arm der Pharmaindustrie."

"Korruption beginnt im Stillen"
Besonders wichtige Produkt-Verteiler sind laut Schönhöfer auch manche Ärzte. "Das ist leider eine verbreitete Spezies von Medizinexperten, die gegen Geld verzerrte Informationen verbreiten, Produkte loben, ohne auf die Risiken hinzuweisen." Das sei nicht akzeptabel. "Solche Experten sind das, was wir in unserem Slang als "Mietmäuler" bezeichnen. Sie reden das, was ihnen vorgesetzt wird, nicht um den Patienten oder die Ärzte zu informieren, sondern um ihnen Fehlinformationen, blumenreich zu vermitteln", sagt Schönhöfer.

Wenn Pharmavertreter einen verschreibenden Arzt für ihre Produkte gewinnen können, kann das enormen Umsatz bringen. Deshalb sind auch niedergelassene Ärzte ein wichtiges Ziel für manche Unternehmen. Ermittler Dolata berichtet, dass Korruption immer "im Stillen" beginne. "Mal eine Einladung zum Essen oder auch das Anbieten von Software, von Hardware für die Arztpraxis - oder eben Annehmlichkeiten, die geboten werden, Reisen in Form von Vorträgen." Die Pharmaindustrie investiere viel Geld, um Abhängigkeiten zu schaffen. Etwa 90 Prozent der Fortbildungen für Ärzte seien von der Pharmaindustrie gesponsert, sagt Dolata.
Uwe Dolata. Quelle: ZDF

Uwe Dolata zufolge gibt es wenig Abschreckung.
Schwierige Ermittlungen

Vor juristischen Konsequenzen müssen die Pharmamanager aus Dolatas Sicht bisher wenig Sorge haben. "Die Pharmaindustrie kann ganz entspannt den Ermittlungsbehörden, den Polizeien, den Staatsanwaltschaften und den Gerichten entgegensehen, weil es noch keine Verurteilung in Deutschland gegeben hat, die auf Bestechung, Bestechlichkeit im geschäftlichen Verkehr, auf Korruption durch die Pharmaindustrie zurückzuführen ist, die auch eine Abschreckung darbieten könnte", sagt der Fahnder.

In München etwa fanden Ermittler heraus, dass vermutlich tausende Klinikärzte bestochen wurden. Tausende Strafverfahren wurden eingeleitet - und meistens wieder eingestellt. Verurteilt wurden bisher Ärzte und kleine Pharmavertreter, Pharmamanager blieben in der Regel ungestraft. Für Dolata steht fest: "Die Pharmaindustrie kann in Deutschland eigentlich machen, was sie will."

 

Gefühle im Alltag
"Mein Gefühl täuscht mich nicht" oder "Alles in letzter Minute"

Kurz vor meinem einwöchigen Urlaub habe ich etwas Unglaubliches erlebt:
Exakt 14 Tage vor meinem Urlaub hatte ich den Vertrag für ein neues Auto unterschrieben, dass in 10 bis 14 Tagen geliefert werden sollte. In der darauffolgenden Woche habe ich dann mein altes Auto verkauft, weil ich das sehr intensive Gefühl hatte:
"Das klappt! Ich werde mit dem neuen Auto in den Urlaub fahren." Mein Gefühl war unglaublich stark und klar. Es gab zwar auch Zweifel in meiner Umwelt, aber sie konnten mein Gefühl nicht erschüttern.

Doch: 2 Tage vor Abfahrt in meinen Urlaub rief ich bei dem Autohaus an und fragte nach, ob es denn mit der Abholung meines neuen Autos am nächsten Tag klappen würde. Der Autohausbesitzer teilte mir mit Bedauern mit, dass mein Auto das einzige Auto ist, was nicht mitgeliefert worden sei.
Schock! Kein Auto! Womit fahre ich jetzt in den Urlaub? Wieso hatte ich das Gefühl, dass alles klappen würde? Wieso hatte ich mich so gravierend getäuscht?
Ich schilderte dem Autohausbesitzer meine Not und er meinte, dass er vielleicht noch etwas tun könne - er wird mich gegen Mittag nochmals anrufen.
Ich war ganz schön verzweifelt - was hatte ich getan? Das alte Auto vorher schon zu verkaufen? Oh, Mann - wie blöd von mir! Und jetzt? Nur langsam konnte ich mich aus dem Schock lösen - dem Umstand, dass ich kein Auto haben werde - zustimmen und in den Wartestunden nach Lösungen, ohne das Auto in den Urlaub zu fahren, suchen - meine Mutter war - Gott sei Dank - bereit, mir für die Urlaubswoche ihr Auto zu leihen. Ich musste nur den Versicherungsschutz klären - ich hetzte also zur Versicherung und erhielt die Zusage, dass es möglich ist.
Oh, Mann und das alles noch an dem letzten Tag, an dem ich noch arbeitete.

Mittags kam dann der Anruf: Der Autohausbesitzer hatte einen Angestellten per Bahn zum Hauptlager nach Saarbrücken geschickt, um das Auto persönlich abzuholen. Ich könne das Auto am nächsten Tag um 9.30 Uhr abholen. Doch es gab einen Haken: der Fahrzeugbrief sei noch nicht per Post angekommen, so dass nun nur eine Kurzzeitzulassung von 5 Tagen möglich ist. Ich raste also nochmals zur Versicherung (war dort ja schon am Morgen, um den Versicherungsschutz zu klären) und holte mir eine Deckungskarte für eine Kurzzeitzulassung.

Am nächsten Morgen war ich dann um 9.30 Uhr beim Autohaus - mein Auto stand in der Ausstellungshalle für mich bereit.
Aber: 5 Tage Kurzzeitzulassung? Das bedeutete, dass ich das Auto ja während meines Urlaubes korrekt zulassen müsste. Der Autohausbesitzer meinte, dass er mir das Auto richtig zulassen würde und mir dann die Schilder zum Renault-Händler in der Nähe meines Urlaubsortes schicken würde, dort könne ich sie dann abholen. Uff, welch ein Umstand - aber wenn es nicht anders geht …
Eine Mitarbeiterin des Autohauses machte sich daraufhin auf den Weg zur Zulassungsstelle und ich wartete mit meiner Tochter. Wir vertrieben uns die Zeit mit Wohnmobile anschauen und Karten spielen, die uns der freundliche Autohausbesitzer geschenkt hatte.
Eine Stunde verging - nichts geschah. Zwei Stunden vergingen - nichts geschah. Allmählich wunderte ich mich ein wenig: Wieso dauert das Anmelden eines Fahrzeuges so lange? Das hatte ich noch nie so erlebt. Ich wurde unruhig - wollte ich doch noch für den Urlaub einkaufen, da wir ja an einem Samstag fuhren und am Sonntag ja irgendetwas essen mussten. Doch eine innere Stimme in mir beruhigte mich: ‚Es muss einen Sinn haben, warum es so lange dauert!'

Und dann kam der Chef und teilte uns eine unglaubliche Story mit:
Kurz bevor die Mitarbeiterin des Autohauses unser Auto zulassen wollte, rief die Hausbank des Autohauses an und teilte ihnen mit, dass der Fahrzeugbrief so eben mit der Post angekommen sei. Es war 10 Min. vor Schließung der Bankfiliale. Eine zweite Mitarbeiterin raste zur Bank, holte den Fahrzeugbrief, fuhr damit zur Zulassungsstelle, die bereits geschlossen hatte. Doch weil die erste Mitarbeiterin des Autohauses ja noch drin war - sie war telefonisch gebeten worden zu warten und das Auto noch nicht zuzulassen - ließ man die 2. Mitarbeiterin mit dem Fahrzeugbrief noch hinein und das Auto konnte ohne Probleme richtig zugelassen werden.

So konnte ich mit dem Auto ohne weiteren Aufwand doch in den Urlaub fahren. Mein Gefühl war doch richtig! Was ich jedoch nicht habe wahrnehmen können, waren die Probleme, die es drum herum vorher zu bewältigen gab. Mag sein, dass mir dies durch die Zweifel meiner Umwelt gespiegelt wurde.

Vielen Dank auch an dieser Stelle an den unglaublichen Einsatz der Mitarbeiter und des Besitzers dieses tollen Autohauses in Minfeld, Kandel! Das nenne ich wirklich Dienst am Kunden! Großes Kompliment.

PS: Witziger Weise habe ich mich am ersten Urlaubstag in unserem Urlaubsort scheinbar verfahren - doch wie ein Wunder kam ich an dem Autohaus vorbei (was ich ja Gott sei Dank nicht mehr brauchte) und landete genau da, wo ich eigentlich hin wollte.